Haus & Garten

Eine Blumenwiese ist eine Alternative für Naturfreunde, die Ihren Garten der Natur überlassen wollen und lediglich Ihre Freizeit in dem Stück Natur genießen wollen. Die Nachteile eines Arbeitsintensiven Gartens fallen hiermit weg.

Einige grundsätzliche Dinge sind jedoch auch beim Anlegen einer Blumenwiese zu beachten. Die Bodenverhältnisse im Garten müssen denen jener Standorte entsprechen, die in der Landschaft die zauberhaften Wildwiesen der Trocken- und Halbtrockenrasen beherbergen. Die meisten Kräuter der Blumenwiese lieben nährstoffarme, trockene Standorte mit neutralem bis alkalischem pH-Wert. Bei der Vorbereitung des Bodens ist deshalb darauf zu achten, dass keine Staunässe durch Verdichtungen im Untergrund entsteht.

Im Allgemeinen kann auf das Andecken von Oberboden verzichtet werden. Meist ist dieser nämlich zu nährstoffreich und wenig wasserdurchlässig. Magere Sand-, Kies- und Steinböden sind für die Neuanlage der Blumenwiese ideal! Auf keinen Fall sollte Torf, Stallmist, Rinden- oder Gartenkompost aufgebracht werden. Bei einem bindigen Boden verbessert man den Standort für die Blumenwiese durch das Aufbringen einer ca. 10 cm dicken Schicht aus Sand, Kies oder Steinsplitt. Diese Abmagerungsstoffe werden in den anstehenden Boden durch Fräsen eingemischt.

Sind alle diese Voraussetzungen erfüllt, haben Sie einen Garten voller Natur ohne den Stress des Freizeitgärtners.

 

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